Inhalt

  1. Was kostet eine Einblasdämmung?
  2. Förderung: Was der Staat dazugibt
  3. Der iSFP-Bonus: 5 % mehr Förderung
  4. Rechenbeispiel: So schnell rechnet es sich
  5. Fazit

Was kostet eine Einblasdämmung?

Die Kosten einer Einblasdämmung hängen vor allem davon ab, welches Bauteil gedämmt wird und welcher Dämmstoff zum Einsatz kommt. Anders als bei einem Vollwärmeschutz mit Gerüst und Putz entfallen bei der Einblasdämmung viele teure Nebenarbeiten – das macht sie so günstig.

Als grobe Orientierung für den Raum Niederrhein:

Warum nur „ab"-Preise?

Seriöse Festpreise lassen sich erst nach einer Vor-Ort-Prüfung nennen. Faktoren wie Hohlraumbreite, Zustand des Mauerwerks, Zugänglichkeit und gewünschter Dämmstoff beeinflussen den Preis. Deshalb prüfen wir Ihr Haus kostenlos, bevor wir ein Angebot machen – ohne versteckte Kosten.

Förderung: Was der Staat dazugibt

Hier wird die Einblasdämmung richtig attraktiv. Denn als Maßnahme an der Gebäudehülle ist sie staatlich förderfähig – über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Einzelmaßnahme, abgewickelt über das BAFA.

BEG Einzelmaßnahmen (BAFA)
15 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten einer Dämmmaßnahme. Die maximal förderfähigen Kosten liegen bei 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr.

Das heißt konkret: Bei einer Dämmmaßnahme für 10.000 € übernimmt der Staat 1.500 €. Sie zahlen also nur 8.500 €. Und mit dem iSFP-Bonus wird es noch besser.

Der iSFP-Bonus: 5 % mehr Förderung

Wer vor der Sanierung einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen lässt, bekommt auf jede darin enthaltene Einzelmaßnahme 5 % zusätzliche Förderung – also insgesamt 20 % statt 15 %. Gleichzeitig steigt die Grenze der förderfähigen Kosten auf 60.000 € pro Wohneinheit.

Doppelter Vorteil

Den iSFP erstellen wir als zertifizierte Energieberater selbst. Die Beratungskosten dafür werden vom BAFA mit 50 % bezuschusst (max. 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern). Sie erhalten also nicht nur einen Fahrplan, sondern sichern sich auch die höhere Förderung für alle Folgemaßnahmen.

Rechenbeispiel: So schnell rechnet es sich

Nehmen wir ein typisches Einfamilienhaus am Niederrhein mit etwa 100 m² ungedämmter Fassade (zweischaliges Mauerwerk):

Dem steht eine jährliche Heizkostenersparnis gegenüber. Eine gedämmte Fassade kann den Wärmeverlust über die Außenwände deutlich senken – bei vielen Altbauten sind Einsparungen von bis zu 30 % der Heizkosten über das gesamte Gebäude möglich (je nach Ausgangszustand und Maßnahmenumfang).

Bei jährlichen Heizkosten von beispielsweise 2.500 € kann allein die Fassadendämmung mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Die Maßnahme amortisiert sich damit – zusammen mit der Förderung – in vielen Fällen innerhalb weniger Jahre. Danach sparen Sie bares Geld, Jahr für Jahr. Und der Wohnkomfort steigt spürbar: keine kalten Wände mehr, ein gleichmäßigeres Raumklima und weniger Schimmelrisiko.

Mehr als nur Heizkosten

Eine Einblasdämmung zahlt sich nicht nur über die Heizkosten aus. Sie steigert auch den Wert Ihrer Immobilie, verbessert die Energieeffizienzklasse und macht das Haus zukunftssicher – gerade mit Blick auf steigende Energiepreise und gesetzliche Anforderungen.

Hinweis: Alle Zahlen sind Beispielwerte zur Veranschaulichung. Die tatsächlichen Kosten, Einsparungen und Förderhöhen hängen vom Einzelfall ab und können abweichen. Fördersätze entsprechen dem Stand bei Erstellung dieses Artikels.

Fazit

Die Einblasdämmung ist eine der wenigen Sanierungsmaßnahmen, die schnell umgesetzt, vergleichsweise günstig und gleichzeitig hoch wirksam ist. In Kombination mit 15 bis 20 % staatlicher Förderung und einer Heizkostenersparnis von oft bis zu 30 % rechnet sie sich für viele Hausbesitzer schon nach wenigen Jahren – und steigert danach dauerhaft Komfort und Immobilienwert.

Wie viel es bei Ihrem Haus konkret kostet und welche Förderung möglich ist, sagen wir Ihnen gerne nach einer kostenlosen Prüfung vor Ort.

Wie viel kostet die Dämmung bei Ihrem Haus?

Wir prüfen kostenlos, ob sich Ihr Haus für eine Einblasdämmung eignet, und erstellen ein transparentes Angebot inklusive Förderberatung.

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